Schnitt und Grundriss
     
Nachdem das Kloster im Bauernkrieg 1525 weitgehend niedergebrannt und zerstört wurde, erinnern nur noch wenig Überreste an das, was gegen Ende des elften Jahrhundert einst als Kloster Schönrain erbaut wurde. Was heute das bekannte Bild Schönrains prägt, ist der Schlossbau des letzten Grafen v. Rieneck:


Die Schloss-Ruine liegt auf einem der Höhenrücken, die den Lauf des Maines begleiten.
Südöstlich von Neuendorf auf dem Ausläufer des Gaisberges,
der auf der Westseite vom Maintale, auf der Südseite und Südostseite von den Schmaltälern des Mühlbaches und seines kleinen Zuflusses eingefasst wird.

Nach diesen drei Tälern fällt der Höhengrad ziemlich steil in bewaldeten Abhängen ab. Der Zugang vom Tale des Maines umgeht den Fuß des Höhenrückens und steigt aufwärts bis zur Kammhöhe, biegt dann nach Südwesten um, wo er auf den Bering trifft. 


Ansicht von Nord-Osten
Ansicht von Norden

Querschnitt von Süd-Osten

Ansicht von Süd-Osten

Die Schmalheit des Grates bedingte die Schmalform des Gesamtberings, der annähernd die Form eines langgestreckten Rechteckes beschreibt, mit den Breitseiten nach Norden und Süden.

Die Ringmauer folgt dieser Form... [weiter lesen]

 

Die Schlossanlage


Grundriss

Die Ringmauer folgt den schmalen Konturen des Grates
Grundriss des Schlossbau